Marianne Suhr

Buchvorstellungen

Marianne Suhr: Wir sind angekommen. Interviews mit Eingewanderten.

Die Erstpräsentation des neuen Buches in der Charlottenburger Ingeborg-Bachmann-Bibliothek am 6. März, eingeleitet mit der Begrüßung durch den Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und in Gegenwart vieler Interviewter und Gäste, zeigte vor allem auch in der anschließenden Gesprächsrunde die anregende Rolle dieser Veröffentlichung zum Thema in der Gesellschaft. Die Autorin bezeichnet ihre Interviews als „nicht repräsentativ, aber beispielhaft“. Ein 19-ähriger Interviewter sagte, er sei sehr erfreut darüber, dass mit diesem Buch begonnen werde, mit den Einwanderern zu reden und nicht mehr nur – in welcher Form auch immer – über sie. 

Begrüßung durch den Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf,
Reinhard Naumann

Auf einer Lesung im Café Behring am 21. März in Treptow stellte ein Zuhörer die Frage, was denn den Interviewten für ihren Beitrag in Aussicht gestellt oder gezahlt worden sei. Offenbar verblüffte ihn die Antwort der Autorin, dass alle Beiträge freiwillig und unentgeltlich geleistet worden sind, den Einzelnen lediglich ein Exemplar des Buches vom Verlag übergeben wurde.

mit Dr. Robert Zagolla, bebra-Verlag

Die Lesung in der Buchhandlung Starick in Wilmersdorf am 26. März vor „vollem Haus“ war auch von den Veranstaltern der „Woche der Brüderlichkeit“ und der SPD beworben und angekündigt worden. Unter diesem Aspekt stand auch die der Lesung folgende Diskussion. Nachdenklichkeit und eigene Erfahrungen mit Einwanderung wurden geäußert, das Publikum musste offenbar von den Intentionen der Autorin nicht überzeugt werden.

mit der Moderatorin Barbara Faccani

Am 2. April stellte die Autorin ihr Buch im Buchhändlerkeller in der Carmerstraße in Charlottenburg vor. Die Lesung stieß auf großes Interesse, zumal an diesem Abend auch einer der Interviewten, Kostas Papanastasiou, anwesend war und aus eigener Anschauung zum Thema der Integration Eingewanderter Stellung bezog – und im Anschluss an die Buchvorstellung Lieder zur Gitarre sang.

Die Autorin und Kostas Papanastasiou im Buchhändlerkeller

 

Marianne Suhr:
„Ich wollte mit diesem Buch anregen, sich in anderer Form als oftmals in der Vergangenheit und entgegen dem Medieninteresse („bad news are good news“) mit dem Thema zu beschäftigen.“

Peter Foerster-Baldenius